Aktuell gewählt: A |
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| Äquidistante Abtastung |
| Abtastung in gleichbleibender Schrittweite |
| Abbrand |
| siehe Kontaktabbrand |
| Abschalt-Spitzenspannung |
| Höchstwert der Spannung in der Zeit vom Öffnen des Kontaktes bis zur Beendigung der Einschwingvorgänge. |
| Abschaltstrom |
| Strom, der von einem sich öffnenden Kontakt abgeschaltet wird. |
| Absoluter Drehgeber |
| Drehgeber, der für jeden Meßschritt eine eindeutige, codierte Information ausgibt. |
| Abstandskodierung |
| unterschiedlicher Abstand von einer Referenzmarke zur nächsten; durch Überfahren zweier benachbarter Referenzmarken kann die Absolutposition ermittelt werden |
| Abtastfrequenz |
| Zahl der Signal-Perioden pro Sekunde. Die max. Abtastfrequenz begrenzt die Geschwindigkeit inkrementaler Meßsysteme. |
| Abweichungsalarm |
| Sollwertabhängiger Alarm, der Alarm ist aktiv als Übersollwert-Abweichungsalarm bei positivem
Vorzeichen des Alarmwerts oder als Untersollwert-Abweichungsalarm bei negativem
Vorzeichen des Alarmwerts, konfigurierbar als EIN- oder AUS-schaltend im Alarmfall |
| AC (Relais) |
| = Wechselstrom |
| AC [~] (Zähler) |
| Wechselspannung |
| Aktive Kontaktgabe |
| Es handelt sich hierbei um ein spezielles Funktionsprinzip für zwangsgeführte Kontakte / Kontaktsätze.
Es besagt, dass die Schließbewegung eines Kontaktes stets ein aktiver Vorgang ist; die für die Schließbewegung benötigten Kräfte werden extern eingebracht, nicht von den jeweiligen Kontakten. Ohne diese externe Kraftwirkung haben die einzelnen Kontakte stets das Bestreben sich zu öffnen. Dieses Prinzip der Kontaktgabe wirkt sich vorteilhaft aus bei der im Zusammenhang mit der Zwangsführung von Kontakten erforderlichen Fehlerwirkungsanalyse. |
| Aktives Teil |
| Leiter und leitfähige Teile, die im normalen Betrieb unter Spannung stehen können. Beispiel: Kontaktglieder, Anschlüsse von Kontakten und vom Antrieb siehe Inaktives Teil |
| Akzeptanzfilterung |
| Auswahlverfahren für Broadcast-Nachrichten im CAN-Bus: Ein CAN-Teilnehmer erkennt aus allen gesendeten Nachrichten die nur für ihn bestimmten am Nachrichten-Identifier und übernimmt diese. |
| AL-Wert |
| Die sich bei einer Windung einer Spule ergebende Induktivität ist der AL-Wert. Für die Induktivität einer Spule gilt allgemein: L = AL*N2; L = Induktivität, N = Windungszahl. |
| Alarme |
| siehe Prozessalarm, Bandalarm, Abweichungsalarm |
| Alarmhysterese |
| Die kleinste einstellbare Hysterese ist ein Digit |
| Alarmsignal |
| Dient dazu, den Geber auf Fehlfunktionen zu überwachen, z.B. Scheibenbruch, Verschmutzung, Kurzschluß, Kurzschluß der Signalleitung und Unterschreiten der Versorgungsspannung. |
| Alarmstatus |
| Abruf der Alarmzustände (Alarmstatus) im Normalbetrieb |
| Amperewindung (AW) |
| Der durch eine Spule fließende Strom (Effektivwert), multipliziert mit der Anzahl der Windungen der Spule, ergibt die Durchflutung in Amperewindungen (AW). |
| Amplitudenregelung |
| Strom- bzw. Spannungswert wird durch die Regelung konstant gehalten |
| Analogsignal |
| Ein Signal, das seinen Pegel kontinuierlich ändert. |
| Anker |
| Bei einem elektromagnetischen Antriebssystem, das unmittelbar von der elektromagnetisch bewirkten Kraft bewegte Teil. siehe Elektromechanisches Relais |
| Ankerhaltefeder |
| Federndes Konstruktionselement, das den Anker in seiner Lagerung fixiert. Elektromechanisches Relais |
| Ankerhub |
| Der Weg des Ankers zwischen seiner Ruhestellung und seiner Arbeitsstellung, gemessen z. B. zwischen den Mittelpunkten der Polflächen. Elektromechanisches Relais |
| Ankerlagerung |
| Je nach der Art der Lagerung des Drehpunktes bzw. der Drehachse des Ankers wird unterschieden in z. B. Achsenanker-Lagerung, Schneidanker-Lagerung. siehe Elektromechanisches Relais |
| Anschlussdose |
| Beim Bausteinsystem 400 (steckbare Zähler) wird mit Anschlussdose die Einschubdose des Zählers bezeichnet (siehe Summenzähler). |
| Ansprechüberwachung |
| bei DP-Slaves |
| Ansprechen |
| siehe Relaisfunktion |
| Ansprecherregung |
| Wert der Erregungsgröße, bei dem ein Relais anspricht. Dieser wird in Amperewindungen (AW) angegeben. |
| Ansprechzeit |
| siehe Relaiszeiten |
| Antivalent |
| Ausgangsstufe, bei der auch die invertierten Signale ausgegeben werden (z. B Kanal A und Kanal A). Elektrisch werden die 1/0-Pegel in Form von Spannungsdifferenzen zwischen zwei Leitungen übertragen. Dadurch bleibt das Nutzsignal (die Differenz) unverfälscht, da Störungen in der Regel auf beide Leitungen gleich eingestreut werden. |
| Antriebssystem |
(Magnetsystem) Je nach Aufbau des elektromagnetischen Antriebssystems ergeben sich unterschiedliche Eigenschaften und Wirkungen
- monostabiler Antrieb; Antrieb, der nach Abschalten der Erregungsgröße ohne weiteres von seiner Arbeitsstellung in die Ruhestellung rückfällt.
- bistabiler Antrieb; Antrieb, der nach Abschalten der Erregungsgröße seine Wirkung nicht verändert.
- neutraler Antrieb; Antrieb, bei dem ein Wechsel zwischen Arbeitsstellung und Ruhestellung bzw.umgekehrt nicht vom Vorzeichen der Erregungsgröße abhängig ist.
- polarisierter (gepolter) Antrieb; Antrieb, bei dem ein Wechsel zwischen Arbeitsstellung und Ruhestellung bzw.umgekehrt vom Vorzeichen der Erregungsgröße abhängig ist. Beispielsweise durch Gleichrichter (Dioden) oder ein überlagertes magnetisches Gleichfeld (z.B. Permanent Magnetfeld).Die genannten physikalischen / funktionalen Eigenschaften der Antriebssysteme treten bei den verschiedenen Konstruktionen von Relais in Kombination auf.
- neutral-monostabil; als Gleich- und Wechselstromantrieb
- neutral-bistabil; als Remanenzantrieb, als Gleichstromantrieb für Impulsbetrieb
- polarisiert (gepolt)-monostabil; als Gleichstromantrieb
- polarisiert (gepolt)-bistabil; als Gleichstromantrieb für Impulsbetrieb
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| Anzeigespeicher |
| Festhalten eines Anzeigewertes während des Zählbetriebes (zur besseren Ablesung bei schnellen Zählvorgängen) |
| Arbeitsstellung |
| Stellung eines monostabilen Relais im erregten Zustand. Der Ruhestellung entgegengesetzte Stellung eines bistabilen Relais ist im Datenblatt festgelegt. |
| ASIC |
| Anwenderspezifisches IC |
| Auflösung |
| Anzahl der Meßschritte (Teilungen) innerhalb eines Meßbereiches. |
| Ausdehnungskoeffizient |
| Längenänderung des Linearmaßbandes bei Temperaturänderung |
| Ausgang |
| Man unterscheidet zwischen der Ausgangsfunktion (Regelausgang, Alarmausgang) und der Ausgangsart (Relaiskontakte, Halbleiterrelaisansteuerung, stetig Strom/Spannung) |
| Ausgangssignal-Memory |
| Der Signalzustand des Ausgangs wird bei Unterbrechung der Versorgungsspannung gespeichert und bei anliegender Versorgungsspannung wieder hergestellt. |
| Ausgleichsleitung |
| Leitung zur Verlängerung von Thermoelementanschlüssen. Sie besteht aus einem Material, welches sich bis zu einer Temperatur von 200 °C wie das entsprechende Thermoelement verhält. Ausgleichsleitungen sind billiger als die entsprechenden Thermoelementleitungen. |
| Automatikbetrieb |
| siehe Betriebsarten |
| Automatische Wiederholung |
| Siehe Resetarten, automatisches Reset |
| Autoreset |
| Siehe Resetarten, automatisches Reset |
| Axiale Belastung |
| Max. Belastung der Drehgeberwelle in axialer Richtung. |